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Einsatzkategorie “Sekundäreinsätze”
Die Erklärungen zu den Einsatzarten finden Sie hier.
Der Inkubatorflug
Hinweis: Damit keine Rückschlüsse auf die Patienten gezogen werden können, sind die Einsätze bewusst ohne genaue Angaben zum Datum usw. dargestellt. Sie haben aber so oder ähnlich stattgefunden. Mit dem verwendeten Bildmaterial soll veranschaulicht werden, wie die Situation sich dargestellt hat. Es ist nicht beabsichtigt, Sensationslust mit den Bildern zu befriedigen – jedoch sagt ein Bild oft mehr als viele Worte. Personen wurden auf den Bildern, falls erforderlich, unkenntlich gemacht.
Ein Tag im Herbst, kalt heute. Mittags kommt die Anfrage, ob wir aus einer Klinik ein Neugeborenes mit einer Gefäßmissbildung abholen können. Das können wir und es wird die für uns zuständige Rettungsleitstelle „Florian Hamburg“ informiert. Das Kind soll in einem Universitätsklinikum operiert werden, und muss im Transportinkubator (Brutkasten) transportiert werden. Das besondere an solchen Einsätzen: unser RTH-Notarzt bleibt am Stützpunkt zurück, weil wir stattdessen ein Team aus der Kinderklinik mitnehmen. Dieses besteht in der Regel aus einem Intensiv-Kinderarzt und einer Intensiv-Kinderkrankenschwester und wird von der Klinik abgeholt, in die das Kind verlegt werden soll.
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Wir bereiten alles vor und dann geht es los. In diesem Fall fliegen wir also ohne unseren Doc zur Uniklinik und nehmen das Team mitsamt dem Transportinkubator (Brutkasten) und einem speziellen Kindernotfallkoffer auf. Meist erscheint das Team mit dem Inkubator und dem Koffer schon am Landeplatz, damit es schneller geht – so auch diesmal. Mit vereinten Kräften laden wir den Inkubator in unsere MD 900 (Bild oben), die Teile sind echt schwer.
Alles wird gesichert, dann starten wir Richtung Krankenhaus, welches das Kind verlegen will. Der Flug verläuft ohne Probleme wir landen auf dem Dachlandeplatz des Krankenhauses. (Bild oben).
Auf der Kinder-Intensivstation werden von dem Kinderarzt und der KInderkrankenschwester noch einige Vorbereitungen für den Transport vorgenommen (Bild oben).
Danach fahren wir zum Landeplatz und laden den Inkubator mit dem Baby in den RTH (Bild oben). Der Flug in die Uniklinik und die dortige Übergabe des Kindes erfolgen ohne Probleme. Wir fliegen danach zurück zum Unfallkrankenhaus Hamburg Boberg, wo der RTH stationiert ist. Jetzt müssen noch schnell die Sachen wieder in die Maschine eingerüstet und der Notarzt informiert werden, dass wir zurück sind. Unser Pilot tankt die Maschine auf. Dann können wir uns bei der Leitstelle wieder als „einsatzbereit“ melden.
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