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Privat:
Ich bin Baujahr 1966 und verheiratet. Wir haben zwei Jungs (1997 und 2000 geboren), sowie Hund und Katze. Dementsprechend ist zu Hause immer was los. Früher habe ich viele Jahre Ju-Jutsu und später auch Shotokan-Karate gemacht, dafür ist aber leider keine Zeit mehr. Außerdem bin ich ehrenamtliches Mitglied beim DRK-Schwarzenbek, meinem heutigen Wohnort. Dies ist aus Zeitmangel allerdings mehr auf dem Papier.
Nach über 10-jähriger Band-Abstinenz ist mein Schlagzeug, welches noch im Keller steht (rechts oben ein altes Proberaum-Foto aus Mitte der 1990er Jahre, als ich in der alten Band aktiv war), im Sommer 2008 wieder zu Ehren gekommen. Da bin ich nämlich wieder in eine Band eingestiegen (Band of Seven, unten ein Bild von einem Auftritt im Juli 2009). Ich spiele übrigens immer noch mit dem guten alten Pearl WLX in “Arctic White” und Becken, die überwiegend aus der Zildjian Z-Custom-Serie stammen, nach wie vor ein tolles Set, welches gut klingt. Erste Auftritte hat es schon gegeben, wer Lust hat, einige Mitschnitte zu sehen, findet hier Videos: http://www.bo7-band.de/
Weiterhin bin ich früher regelmäßig zum Kieser-Training in Hamburg-Bergedorf (medizinische Kräftigungstherapie) gegangen, praktischer ist es aber nun, an meinem Wohnort zum Sport zu gehen. Ich jogge etwa 1-2 x pro Woche Strecken im Bereich von 8 bis 10 km und höre gerne mal Rockmusik, v.a. Delta-Radio.
Das rumbasteln an dieser Website und das gestalten selbiger kann und muss man wohl auch als privates Hobby betrachten, wenngleich das Thema einen rein beruflichen Hintergrund hat. Der damit verbundene Zeitaufwand rechtfertigt aber sicherlich die Bezeichnung Hobby.
Lübeck ist meine Geburtsstadt und ich habe mehr oder weniger immer dort gelebt. Kurz vor Weihnachten 2003 sind wir umgezogen von Lübeck nach Schwarzenbek, welches gut 20 km östlich vom BG Unfallkrankenhaus (meiner Arbeitsstelle) liegt.
Beruflich: Ich arbeite am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg (BUKH) als Fachkrankenpfleger und Rettungsassistent/HCM in der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Rettungsmedizin (Chefarzt Dr. Stefan Lönnecker). Meine Aufgaben sind hier in erster Linie Tätigkeiten als Anästhesiepfleger. Dazu kommen noch etwa vier bis sechs Dienste als Rettungsassistent im Luftrettungsdienst (HEMS-Crew-Member) auf dem RTH “Christoph Hansa”, der am BUKH stationiert ist. Im Zuge der dortigen Einarbeitung entstand ein Artikel, der in der Aprilausgabe (2003) Fachzeitschrift Rettungsdienst erschien. Diesen Artikel “Luftrettung in Deutschland: Vom Flughelfer zum HEMS Crew Member” können Sie hier als PDF-Datei herunterladen (ca. 380 kB), mit freundlicher Genehmigung des Verlages Stumpf & Kossendey.
Weitere Tätigkeiten am BUKH umfassen Lehrtätigkeiten im Rahmen von Trainings in Reanimation und Notfallmanagement für Pflegekräfte aus den Funktionsdiensten (Anästhesie, Intensivpflege, Aufwachraum) sowie für Pflegekräfte der “normalen” Stationen.
Die berufliche Entwicklung detaillierter
Start meiner beruflichen Entwicklung waren im weitesten Sinne Anfang der 1980er Jahre ein „Erste-Hilfe-Kurs“ sowie ein Kurs „Herz-Lungen-Wiederbelebung“, den ich bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Lübeck absolvierte. Hieraus entwickelte sich eine ehrenamtliche Mitarbeit im Verein ab 1984, zunächst im Sanitäts-, später auch im Rettungsdienst (ab 1985). Parallel dazu gab es die Möglichkeit, in der chirurgischen Ambulanz der damaligen Medizinischen Hochschule Lübeck (MHL) sogenannte Ambulanzdienste durchzuführen. Dort war man dann von 19.00 h bis 23.00 h (ebenfalls ehrenamtlich) tätig und ging dem Pflegepersonal zur Hand. Das war eine gute Möglichkeit, klinische Erfahrungen zu sammeln. Daraus entwickelte sich mein Wunsch, einmal Krankenpfleger zu werden. 1985 absolvierte ich an der damaligen Bundesschule der Johanniter in Butzbach-Niederweisel (zwischen Frankfurt und Gießen) den Rettungssanitäterlehrgang, den ich dann 1987 erfolgreich abschloss.
Ebenfalls 1985 begann meine Ausbildung als Krankenpfleger am Städtischen Krankenhaus Süd in Lübeck, wobei jedoch die theoretischen Unterrichtsinhalte an der Krankenpflegeschule der Medizinischen Hochschule Lübeck stattfanden. 1988 endete die Ausbildung mit dem Examen und es schloss sich meine Zivildienstzeit an.
Eine besondere Zeit in meiner „beruflichen“ Entwicklung stellte die 20-monatige Tätigkeit als Zivildienstleistender (später dann ehrenamtlicher Mitarbeiter) bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Ostholstein dar. Ich startete dort mit drei Jahren Rettungsdiensterfahrung und einem frischen Krankenpflegeexamen. In erster Linie war ich dort im Bluttransportdienst eingesetzt, weiterhin im bodengebundenen Rettungsdienst auf der Wache Eutin. Das Besondere an der Stelle war jedoch, dass zu meinen Aufgaben auch die Urlaubs- und Krankheitsvertretung der beiden hauptamtlichen RS (heute RA) auf dem Rettungshubschrauber „Christoph 12“ gehörte. Während meiner Zivildienstzeit absolvierte ich daher immerhin ca. 150 Luftrettungseinsätze (die Zahl, die ich heutzutage beruflich locker pro Jahr schaffe). Im Anschluss an diese Zeit war ich noch bis 1994 ehrenamtlich bei den Ostholsteiner Johannitern tätig, dies umfasste weiterhin Dienste auf dem „Christoph 12“, auf der Rettungswache in Grömitz sowie Tätigkeiten als Dozent bei Rettungssanitäter-Lehrgängen auf Ortsebene.
Den in der Oktoberausgabe (1991) der Zeitschrift “Rettungsdienst” erschienenen Artikel “15 Jahre Christoph 12 Eutin” können Sie hier als PDF-Datei herunterladen (ca. 2,1 MB). Autor: Stephan Dönitz, mit freundlicher Genehmigung des Verlages Stumpf & Kossendey.
Im Anschluss an die Zivildienstzeit war ich zunächst ein dreiviertel Jahr auf der interdisziplinären Intensivstation des Städtischen Krankenhauses Süd in Lübeck tätig und wechselte dann im April 1991 an die heutige Uniklinik Lübeck in die Anästhesieabteilung. Dort nahm ich von 1993 bis 1994 an der Weiterbildung „Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin“ erfolgreich teil. Während der Zeit an der Uni war ich auch regelmäßig tätig als Dozent für verschiedene Zielgruppen (Schwerpunkt Reanimation). Ende 1999 endete meine Tätigkeit an der Uni und ich wechselte als hauptamtlicher Mitarbeiter zum Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Lübeck.
Hier war ich zu etwa 60% im Ausbildungs- und organisatorischen Bereich der DRK-Sanitätsschule tätig und zu etwa 40% im Rettungsdienst der Hansestadt. U.a. erfolgte während dieser Zeit meine Weiterbildung zum “Dozent in der Erwachsenenbildung” an der Akademie des DRK. Dies übte ich gute zwei Jahre aus und wollte dann doch gerne wieder zurück zu meinen Wurzeln als Anästhesiepfleger.
Eine sehr gute Möglichkeit, dies mit meinem Interesse an einer Tätigkeit im Rettungsdienst zu verbinden, bot sich am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg (BUKH). Hier werden die Rettungsassistenten des Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ aus dem Pool der Anästhesiepflegekräfte heraus gestellt. Dies bietet für mich den Vorteil, beide Berufe miteinander vereinen zu können.
ALS-Provider Course des European Resuscitation Council
Eine weitere Entwicklung im beruflichen/nebenberuflichen Sektor war die e rfolgreiche Teilnahme am sog. ALS-Provider Course des European Resuscitation Council (ERC), den ich Ende April 2003 in Aachen absolvierte. Hierbei handelt es sich um ein besonderes Kurskonzept, welches die erweiterten lebensrettenden Maßnahmen beim Erwachsenen vermittelt. Im Anschluss daran erfolgte die erfolgreiche Teilnehme am sog. “Generic Instructor Course” des ERC, der im Mai 2003 ebenfalls in Aachen stattfand.
Für 2004 standen zwei Kurse als sog. Instructor Candidate (IC) an, bei denen ich mich unter Anleitung e rfahrener Instruktoren zu bewähren hatte, um dann selber “vollwertiger” ERC-Instructor zu werden (sog. Full Instructor). Der eine fand im April 2004 (im Rahmen eines erstmaligen Konzepts, bei dem der ERC-Kurs mit dem Kurs “Arzt im Rettungsdienst” kombiniert wurde) in Aachen an der Malteserschule statt, der andere im Oktober 2004 in der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsklinik RWTH Aachen.
Inzwischen habe ich bei zahlreichen ERC-Kursen als Instructor oder Co-Director mitgewirkt. Im Herbst 2008 erfolgte die Ernennung zu einem der ERC-Kursdirektoren (für Deutschland).
Im Frühjahr 2011 habe ich die Übersetzung des englischen Kursmanuals für die ALS Provider Kurse geleistet. Das Manual musste aus einer deutschen Rohfassung in die endgültige Fassung überführt werden, hier habe ich sehr viel Zeit investiert. Dies war ein sehr wichtiges Projekt, denn das Kursmanual (rund 200 Seiten) ist sowohl für die Instruktoren als auch die Teilnehmer die Referenz beim o.g. Kursformat.
PHTLS - Pre Hospital Trauma Life Support
Ein für mich etwas jüngeres Projekt ist meine Mitarbeit bei PHTLS in Deutschland. Hier habe ich Ende 2007 in entsprechenden Kursen die Qualifikation als PHTLS-Instructor erworben und zwischenzeitlich bei zahlreichen Kursen als Instructor mitgewirkt, alleine in 2008 waren es fünf Kurse, 2009 waren es nicht weniger. Näheres zu dem Kurskonzept ist u.a. hier zu erfahren und unter www.phtls-online.de.
Mitte 2008 erfolgte durch das “National Board” von PHTLS-Deutschland die Ernennung zum Kurskoordinator. Bei PHTLS ist ein Kurskoordinator die Kursleitung, immer ergänzt durch einen Medical Director (einen Arzt, der PHTLS-Instructor ist). Ein informativer Artikel über PHTLS, der 2008 in der Zeitschrift “Der Unfallchirurg” erschienen ist, kann hier heruntergeladen werden (280 kB). Ein weiterer Artikel über PHTLS, der in der Fachzeitschrift “Pflegen Intensiv” in der Ausgabe 01-2009 erschien, findet sich hier (200 kB).
Seit Ende 2010 bin ich zudem Vorstandsmitglied bei PHTLS Deutschland. Meine Funktion ist die des stellvertretenden nationalen Kurskoordinators. Eine weitere wichtige Aufgabe von mir besteht in der Leitung und Koordination der jeweiligen Übersetzung der englischen Edition des Manuals ins deutsche. Da im Herbst 2010 die 7. Edition erschien, ist der Zeitraum von Ende 2010 bis Mitte 2011 hier und da mit dieser Aufgabe ausgefüllt gewesen. Voraussichtlich erscheint die Übersetzung der 7. Edition, das ist also dann die 2. deutsche Übersetzung, im Dezember 2011.
Weitere Projekte waren:
- die Veröffentlichung eines Artikels über die SAR-Jahresbilanz 2003 in der Juniausgabe-2004 der Zeitschrift “Rettungsdienst”
- sowie eine Mitarbeit an einem Artikel über die o.g. ERC ALS-Provider Kurse in der Januarausgabe-2005 der gleichen Zeitschrift (mit freundlicher Genehmigung des Verlags Stumpf & Kossendey).
- ein Artikel, der in der Juliausgabe (2005) der Zeitschrift “Die Schwester/Der Pfleger” erschien. Er trägt den Titel “Rettungsversuch für einen Leukämiekranken” und Sie können ihn hier als PDF-Datei herunterladen (ca. 64 kB), mit freundlicher Genehmigung von Bibliomed - Medizinische Verlagsgesellschaft.
- mehrere Artikel, die in der Märzausgabe (2006) der Zeitschrift “Rettungsdienst” erschienen. Diese behandeln die ERC-Leitlinien 2005. Näheres dazu finden Sie hier (mit freundlicher Genehmigung des Verlags Stumpf & Kossendey).
- ein Artikel, der in der Juliausgabe (2006) der Zeitschrift “Rettungsdienst” erschien. Er trägt den Titel “Farbwechsel in Hamburg: Tschüss, Anneliese - Willkommen, Christoph 29”. Sie können ihn hier als PDF-Datei herunterladen (272 kB, mit freundlicher Genehmigung des Verlags Stumpf & Kossendey).
- ein Artikel, der in der Augustausgabe 2006 der Zeitschrift “Im Einsatz” erschien. Er heißt “Neuer Gerätewagen Behandlungsplatz im Landkreis Pinneberg: Kein Fahrzeug von der Stange”,(331 kB). Näheres dazu finden Sie hier (mit freundlicher Genehmigung des Verlags Stumpf & Kossendey).
- In der Januar- und Februarausgabe 2007 der Fachzeitschrift “Die Schwester - Der Pfleger” erschien eine zweiteilige Reihe über die “Wiederbelebung Erwachsener nach den neuen ERC-Leitlinien”. Autoren sind Bernd Ley und Stephan Dönitz.
Teil 1: Download hier (Dateigröße 244 kB) mit freundlicher Genehmigung. Teil 2: Download hier (Dateigröße 110 kB) mit freundlicher Genehmigung.
- Artikel über neue Leitlinie zur Behandlung der Anaphylaxie
In der Ausgabe 4-2008 der Fachzeitschrift “PflegenIntensiv” ist der Beitrag “Neue ERC-Leitlinie - Notfallbehandlung der Anaphylaxie” erschienen (Autor: Stephan Dönitz). Mit freundlicher Genehmigung der Bibliomed Medizinische Verlagsgesellschaft mbH darf der Beitrag hier als PDF-Download (80 kB) angeboten werden.
- Artikel über Beatmung bei SHT - Normoventilation rettet Leben
In der Ausgabe 3-2009 der Fachzeitschrift “PflegenIntensiv” ist der Beitrag “Beatmung bei SHT - Normoventilation rettet Leben” erschienen (Autor: Stephan Dönitz). Mit freundlicher Genehmigung der Bibliomed Medizinische Verlagsgesellschaft mbH darf der Beitrag hier als PDF-Download (68 kB) angeboten werden.
Artikel über “Schockraummanagement” In der Ausgabe 10-2009 der Fachzeitschrift “Die Schwester - Der Pfleger” ist der Beitrag “Schockraummanagement: Jede Minute zählt” (Autoren: Stephan Dönitz et al.) erschienen. Mit freundlicher Genehmigung der Bibliomed Medizinische Verlagsgesellschaft mbH darf der Beitrag hier als PDF-Download (193 kB) angeboten werden.
- Artikel zum ABCDE-Schema
In der Ausgabe 11-2009 der Fachzeitschrift Rettungsdienst ist der Beitrag “ABCDE - voll okay” erschienen. (Autoren: Stephan Dönitz und Hans-Martin Grusnick). Mit freundlicher Genehmigung der Bibliomed Medizinische Verlagsgesellschaft mbH darf der Beitrag hier als PDF-Download (951 kB) angeboten werden.
- Artikel über Flüssigkeits- und Volumenersatz
In der Ausgabe 2-2010 der Fachzeitschrift “PflegenIntensiv” ist der Beitrag “Flüssigkeits- und Volumenersatz - Neues zur Infusionstherapie” erschienen (Autor: Stephan Dönitz). Mit freundlicher Genehmigung der Bibliomed Medizinische Verlagsgesellschaft mbH darf der Beitrag hier als PDF-Download (63 kB) angeboten werden.
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