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Zum einen handelt es sich um die als RTH “Martin 6” vormals eingesetzte MD 900 mit der Kennung “D-HUAX” und zum anderen um die sehr ungewöhnlich lackierte “D-HHTW”, die seit kurzem als “Martin 6” Dienst tut (Stand: Mai 2005). Mein besonderer Dank gilt dem Notarzt Niels Oppitz und dem Piloten Wolfram Löser, die mir die Bilder zur Verfügung gestellt haben. MD Explorer Special RTH “Martin 6” Teil 1 Einige Hintergründe Der Betrieb am Stützpunkt Hinterglemm begann für "Martin 6" im Dezember 2004. Der Stützpunkt liegt auf gut 1.200 Höhenmeter etwas oberhalb von Hinterglemm, quasi mitten im Skigebiet (ca. 15 Kilometer Luftlinie von Zell am See - für die, die sich grob orientieren wollen; in der Nähe der Gerstreitalm - für diejenigen, die die Crew mal besuchen wollen). Derzeit steht dort ein Hangarzelt und ein Container für die Mannschaft, eine feste Behausung ist in Planung. Betreiber ist die Firma Knaus Helicopter GmbH und Co KG. Die Fa. Knaus (www.knaus.cc) betreibt u.a. drei weitere RTH’s in Österreich. Sie stellt die derzeit 3 Piloten. Der Stützpunkt in Hinterglemm wurde auf Betreiben eines ortsansässigen Hoteliers eingerichtet (was das gewöhnungsbedürftige Äußere von “Martin 6” erklärt), der auch den Hubschrauber gekauft hat! Die Flugretter (~6 Leute) kommen hauptsächlich vom ÖRK und vom Bundesheer und verfügen zusätzlich zu ihrer medizinischen auch über eine spezielle alpinistische Ausbildung. Der Hubschrauber soll demnächst noch mit einem Haken für Taubergungseinsätze ausgerüstet werden. Die Ärzte (insgesamt 10) kommen aus verschiedenen Fachgebieten, die meisten aber aus der Anästhesie. Die
In den Wintermonaten ist das Hauptgeschäft natürlich die Pistenrettung. Hierbei steht nicht immer die Notarztindikation im Vordergrund. Oft ist der schonende, schnelle Transport in die Klinik der Grund, warum die Mitarbeiter der Pistenrettung über die Leitstelle den RTH anfordern. Haupteinsatzgebiet ist für “Martin 6” natürlich das Skigebiet Saalbach-Hinterglemm-Leogang. Haupttransportziel das KH Zell am See. Schwerer verletzte Patienten werden meist in Salzburger Kliniken geflogen. Zusätzlich werden auch Sekundärtransporte z.B. vom KH Mittersill nach Salzburg oder Innsbruck durchgeführt. RTH’s sind in Österreich wesentlich dichter gesät als in Deutschland, die nächsten Standorte (im Winter) sind in diesem Fall z.B. Zell am See (Flugplatz) und Kitzbühel (beide ÖAMTC), Waidring (Fa. Schider) und St. Johann im Pongau (Fa. Knaus). Dennoch ist im Winter für alle genug zu tun und jeder "wildert" mal in Stammgebiet des anderen. Mit dem Ende der Skisaison im April wird es erfahrungsgemäß viel ruhiger, aber mit der beginnenden Wander- und Mountainbikesaison steigen die Einsatzzahlen wieder.
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Foto unten: Die vormals als “Martin 6” eingesetzte MD 900 “D-HUAX”. Herzlichen Dank an Niels Oppitz für dieses Bild! |
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Foto unten: Die vormals als “Martin 6” eingesetzte MD 900 “D-HUAX”. Herzlichen Dank an Niels Oppitz für dieses Bild! |
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Foto unten: Die derzeit als “Martin 6” eingesetzte MD 900 “D-HHTW” (Stand: Mai 2005). Herzlichen Dank an Niels Oppitz für dieses Bild! |
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Foto unten: Die derzeit als “Martin 6” eingesetzte MD 900 “D-HHTW” (Stand: Mai 2005). Herzlichen Dank an Niels Oppitz für dieses Bild! |
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Foto unten: Die derzeit als “Martin 6” eingesetzte MD 900 “D-HHTW”. Herzlichen Dank an Wolfram Löser für dieses Bild! |
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