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Die größte im Horizontalflug erreichbare Eigengeschwindigkeit ist die Höchstgeschwindigkeit, während die durchschnittliche Fluggeschwindigkeit Reisegeschwindigkeit heißt. In der Luft- und Seefahrt wird die Geschwindigkeit nicht in km/h, sondern in Knoten angegeben, wobei eine Geschwindigkeit von beispielsweise 100 Knoten bedeutet, dass der Hubschrauber (oder das Schiff) 100 nautische Meilen (NM) pro Stunde zurücklegt.
1 NM entspricht 1,852 km. Um jetzt auszurechnen, welcher Angabe in Knoten die Geschwindigkeit 240 km/h entspricht, teile ich einfach 240 durch 1,852 = 130 Knoten.
Angaben in Kilometer werden übrigens mit 0,54 multipliziert, um auf nautische Meilen zu kommen. 100 km x 0,54 = 54 nautische Meilen. Würde ich jetzt die 54 nautischen Meilen wieder mit 1,852 multiplizieren, käme ich wieder auf 100 Kilometer.
Geschwindigkeitsangabe in Knoten – woher?
Die nautische Geschwindigkeitsangabe in Knoten geht auf eine im Mittelalter entwickelte und noch im 19. Jahrhundert verwendete Messmethode zurück, bei der ein Log genannter Schwimmkörper ausgeworfen wurde, der an eine dünne Leine gebunden war, in die in regelmäßigen Abständen Knoten gebunden waren. Beim Abwickeln der Leine zählte man die Anzahl der Knoten, die während des Durchlaufs einer Sanduhr abgespult wurden.
Später wurde das eher ungenaue Geschwindigkeitsmaß Knoten als eine Seemeile pro Stunde definiert, wobei eine Seemeile mit 1,852 Kilometern die Länge ist, die einer Bogenminute (dem sechzigsten Teil eines Grades) auf der als Kugel angenommenen Erdoberfläche entspricht.
Text-Quelle: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2003
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