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Rettungsassistenten des “Christoph Hansa” unterstützen Simulatortraining beim Kurs Intensivtransport
Beim Kurs Intensivtransport werden Notärzte und Rettungsassistenten in Theorie und Praxis auf die Anforderungen vorbereitet, die der Transport schwerstkranker Patienten an sie stellt. Das Seminar entspricht den Empfehlungen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensivmedizin (DIVI) und umfasst 20 Stunden. Am 01. und 02. April 2006 fand ein solcher Kurs in den Räumen der Landesfeuerwehrschule Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Institut für Notfallmedizin (IfN) des LBK Hamburg und der Bundeswehr Hamburg statt.
U.a. war ein Angebot dieses Kurs, dass die Teilnehmer an einem Simulatortraining teilnehmen konnten, bei denen ein Intensivtransport durchzuführen war, und im Verlauf des Fluges Komplikationen auftraten. Dieses galt es dann unter Nutzung aller Ressourcen des gesamten Teams zu beherrschen. Ein Schwerpunkt war dabei die Kommunikation im Team - Stichwort “Crew Ressource Management” (mehr dazu...).
Bei dem Simulator handelte es sich um ein sogenanntes “mock up” (eine Nachbildung im Maßstab 1:1) einer EC 135 der ADAC-Luftrettung GmbH, dem man von weitem nicht ansieht, dass es kein “echter” ist (Foto unten: in einer Halle der Landesfeuerwehrschule Hamburg). Das “mock up” hat Einbauten der Firma Bucher, wie die realen Hubschrauber auch, und stellt insgesamt einen Wert von etwa 1 Million Euro dar.
Ralf Patz vom ADAC-Hubschrauber “Christoph Rheinland” (Köln), der federführend das Simulatortraining begleitete, wurde von Rettungsassistenten des “Christoph Hansa” (Hamburg) tatkräftig unterstützt. Zum einen wurde von den Hamburger Luftrettern Material zur Verfügung gestellt, etwa Spritzenpumpen, Jacken für die Teilnehmer oder Fliegerhelme. Zum anderen konnten diese aber auch gut die Simulationsabläufe unterstützen, weil u.a. Erfahrungen als ERC ALS-Instructor, als Mentor oder als Megacode-Trainer zum Erfahrungsschatz gehören.
Foto unten: einer der Boberger Kollegen bei Vorbereitungen zum Simulator-Trainung. Der Sim-Man wurde von der LFS gestellt.
Die Mitarbeit an der Hubschraubertransport-Simulation im Rahmen eines solchen Kurskonzepts hat den Durchführenden viel Spaß gemacht und war einmal eine andere Art der Herausforderung. Doch auch die Teilnehmer hatten sichtlich ihren Spaß. Zwar geriet der eine oder andere mal in Stress bei der Bewältigung der Probleme, doch letztlich konnten alle Teams die Situationen sehr gut meistern und mit einem positiven Gefühl aus der Simulatin gehen. Foto links: Oxylog 3000 im Simulator, nicht nur zum angucken, sondern mit realen Einstellungen.
Foto unten: eines der Teams im Simulator bei der Vorbereitung zur Übung.
Foto unten: Dr. Uli Trappe (links), der die Übungen ebenfalls begleitete, Hanns Roesberg und Dr. Stefan Oppermann (rechts, alle vom Institut für Notfallmedizin) hatten auch sichtbar Spaß am Simulator.
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